Computerspielsucht

      Computerspielsucht

      Aloha,

      bei kaum einer anderen Sucht wird so oft weggesehen wie bei der Computerspielsucht. Kaum eine andere Sucht tritt so häufig so früh auf und in einem Umfang, dessen Ausmaß häufig erst sehr spät zu erfassen ist. Wie steht Ihr zu dem Thema Computerspielsucht? Wann ist man süchtig? Wie definiert man Computerspielsucht? Kennt ihr welche die süchtig sind, oder zweifelt ihr gar manchmal an euch selbst? Habt ihr Erfahrungen mit süchtigen Menschen? Gibt es Games die das ganze unterstützen oder gar fördern? Seid ihr der Meinung die Spieleindustrie sollte mehr dagegen tun, oder weniger dafür? Gibt es Spiele die gezielt Gewinne aus Suchtverhaltem ziehen? Wen seht ihr in der Verantwortung? Wie kommt man da wieder raus ... usw.



      Anbei ein kleiner Auszug einer einschlägigen Seite als Anregung ...

      Solange der Spieler nur positive Erlebnisse beim Computerspiel hat, befindet er sich in der Grünen Zone

      + es ist unterhaltend und spannend
      + verbesserte Sprachkenntnisse, oft in Englisch
      + verbessertes Multitasking-Fähigkeit und Stressbewältigung
      + verbessertes strategisches Denken
      + Kontakt mit anderen Ländern und Kulturen
      + gestiegene Computerkenntnisse
      + Steigerung des Reaktionsgeschwindigkeit

      Wenn negative Effekte auftauchen, zuhause, in der Schule oder am Arbeitsplatz, aber die positiven Erlebnisse bestehen bleiben, landet der Spieler in dem Risikobereich einer Abhängigkeit, der Gelben Zone

      In der Roten Zone haben die negativen Auswirkungen überhand genommen und es liegt eine Sucht vor

      - Abstinenz: Der Spieler wirkt rastlos, irritiert, niedergeschlagen usw. wenn das Spiel "ausbleibt"
      - Schulschwänzen verpasste Prüfungen, schlechtere Zeugnisse, Kündigung des Jobs oder Praktikumplatzes ...
      - ernste Konflikte in der Familie und mit Freunden um Aufgaben und Pflichten
      - Besessenheit und Beschäftigung mit dem Computerspiel, selbst außerhalb des eigentlichen Spiels liest, spricht und denkt der Spieler an das Spiel
      - Lügen/Leugnung: der Spieler schwindelt über Spielzeiten und andere Sachen rund um das Spiel um die Umgebung zu beruhigen.
      - verschobener Tagesrhythmus, nachts wach und am Tag schlafen
      - Desinteresse an alten Freizeitgewohnheiten und Freunden
      - beeinträchtigte Gesundheit und schlechtere Kondition durch dauerndes Stillsitzen zuhause
      - Kriminalität, Diebstahl der elterlichen Kreditkarte um das Spiel zu bezahlen
      - Kontrollverlust: es wird mehr gespielt als geplant
      - Rückfall in alte Spielgewohnheiten beim Versuch die Spielzeiten zu verkürzen
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      :freak:

      "A tail tailing a tail?! That's confusing!" *** Tota Matsuda
      Ich finde man kann nicht einfach die ganze Schuld den Spieleherstellern in die Schuhe schieben. Die produzieren ja das Spiel nur. Für den Konsum ist jeder selbst verantwortlich. Ist ja ähnlich wie mit Zigaretten, nur dass Computerspielen zu weit weniger Todesfällen führt.
      Ich denke es gibt 2 Parteien denen man die "schuld" für das konsumieren geben kann. Zum einen sind es die Eltern, die ihrem 6 Jahre alten Kind keinen PC schenken sollten. Vielleicht einen PC für die ganze Familie, der dann aber nur begrenzt nutzbar sein dürfte. Zum anderen ist es die Person selbst, da sie ja selbst beschließt so viel zu konsumieren, bzw. überhaupt erst mit dem Spielen anzufangen. Und wenn man dann schon weiß, dass das Spiel einen hohen Suchtfaktor hat (Siehe WoW), und trotzdem mit dem Spiel anfängt, kann ich nur sagen Selbst Schuld.

      Für mich heißt süchtig sein vor Allem das soziales Umfeld zu missachten/ignorieren. Ein Freund von mir ist bereits so ein Suchti geworden, dass er nicht einmal zu MIttsommernacht, was bisher immer Spaß gemacht hat, aus seinem Keller krabbeln konnte. Das letzte mal als ich mit ihm was unternommen habe war vor ca. 1 Jahr. Und auch von seinen anderen Freunden hat er sich abgekapselt. Aber er will sich auch nicht helfen lassen, und sagt schon von vornherein ab wenn irgendwo eine Party steigt. Er war sogar so frech und hat den Geburtstag seiner Freundin ignoriert. Er ist einfach nicht zu ihrer Feier gekommen. Die hat sich übrigens daraufhin von ihm getrennt...
      Als bekennender Gamer muss ich sagen, dass Computerspielsucht im Grunde wie jede andere Sucht ist. Ich habe mir ziemlich viel Wissen zum Thema Sucht im Allgemeinen angeeignet, daher denke ich, dass ohne Aufklärungskampagnen und Suchthilfe die Zahl der Süchtigen weiter steigen wird. Es gibt nicht nur die Sucht nach Computerspielen, es gibt auch immer mehr Menschen, die nach Social Networks (z.B. Facebook) süchtig werden.
      Man sollte Computerspielsucht wie jede andere Sucht behandeln, da sie auch eine Sucht wie Drogensucht, Zigarettensucht usw. ist, nur ohne gesundheitliche Folgen wie z.B. Tod. Das heißt, der Süchtige sollte, wie jeder andere Suchti, in einer psychiatrischen Anstalt Hilfe bekommen und auf Entzug gehen. Man sollte den Süchtigen auch nach dem Verlassen der Entzugsanstalt betreuen, damit man die Sucht größtenteil besiegen kann (eine Sucht kann nie komplett besiegt werden, man hat immer ein stark erhöhtes Rückfallrisiko).
      Es wäre sehr klug, wenn Kindern früh (ca. 7 Jahre) der kluge Umgang mit dem PC beigebracht wird, das würde das Suchtrisiko im späteren Lebensverlauf deutlich vermindern.

      Ich hab auch einen Fall in meinem Familienkreis. Der Typ ist Mitte 20, ist arbeitslos und hat wieder vor 6 Monaten angefangen, intensiv WoW zu spielen (er hat WoW für ein paar Monate nicht gezockt).
      Er hockt meist den ganzen Tag vor dem PC mit einem Bier in der Pranke. Er ist nicht nur ein Computersuchti mit den typischen Symptomen (soziele Abschottung, aggressives Verhalten wenn man ihn beim Spielen stört usw.), er ist auch, wie ich weiß, Alkoholiker. Seinen Alkoholismus kann ich gut erkennen, wenn er mal mit seinen Eltern bei uns zu Besuch kommt. Da kann er sich nicht 5 Minuten in einem Raum aufhalten, er sieht ziemlich nervös aus, die typischen Entzugserscheinungen halt.

      Man kann keine Typische Entzugstherapie machen wie bei klassischen Süchten, das Medium PC ist schließlich ein Arbeitsgerät das uns überall begegnet, wie beim Alkohol Entzug und nie wieder anfassen geht also garnicht.

      Mein Mitbewohner hier (Teilstationäre Einrichtung) ist auch Computersüchtig, vor 2 Monaten wurde ihn sein PC weggenommen, und nun ist er Buchsüchtig (oder Mediensüchtig allgemein), reiner Entzug bringt es also garnicht, man muss das richtig therapieren sonst hat man keinen Erfolg, so wie es aussieht kommt er bald in einen Klinik die sich darauf spezialisiert hat.

      Ich befinde mich übrigens in der Gelben Zone, wobei man bedenken muss das ich allgemein an Depressionen leide und das ein Faktor ist den man berücksichtigen muss.
      „Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist. “
      – Das Restaurant am Ende des Universums, Vorwort
      1.
      Ich persönlich bin nicht Computerspiel süchtig und kenne auch keine die es sind. Ich spiel gerne ab und zu mal ein Spiel, jedoch hält sich das in grenzen. Ich hab auch noch ein Sozialenumfeld zu pflegen sowie meine junges Leben voll auszukosten.
      Ich versteh einfach nicht wie man süchtig von i-welchen Digitalen Abenteuern oder der gleichen werden kann. Das Leben an sich ist das größe Abenteuer das es gibt, man kann so viel erleben und tierischen Spaß haben.

      2.
      Viele zocker, sei es WoW, CSS oder anderes, die richtig süchtig sind fliehen ja in ihre Spielwelten aus der Realität. Da sie meist in der Schule nicht so ganz angesagt sind, oder sich selber so fühlen. Im echten Leben sind sie der dicke kleine Junge mit der stups Nase, der nie ein Wort sagt. Doch im Spiel sind sie der 80 Paladin mit seiner mächtigen Gilde. (nur als Beispiel) Das ist echt schade, das sie im echten Leben genau so stark, groß, mutig etc. sein können. Sie trauen es sich nur nicht, im Spiel ist das viel einfacher...

      3.
      Ich glaube das Spielentwieckler darauf baun das man "süchtig" davon wird. Immer hin sind es ihre Einnahmen! Sie fördern es nicht direckt, jedoch was dagegen tun wollen sie auch nicht. Es ist nunmal Gescheft was sie machen und da läst man immer andere zu seinem eigenen vorteil Bluten. Das ist ja auch verständlich... Business ist nunmal Business.
      Die leute müssen selbst wissen ob sie es kaufen oder nicht, wie bei anderen "suchtmitteln" wie zB Zigaretten, Alc (Drogen alg.).

      Naja, das ist meine Meinung sowie Erfahrung zu diesem Thema...

      Space Cowboy out...

      Space Cowboy schrieb:

      Das ist echt schade, das sie im echten Leben genau so stark, groß, mutig etc. sein können. Sie trauen es sich nur nicht, im Spiel ist das viel einfacher...
      Hm ... dazu kann ich nur sagen das ich drei/vier Personen kenne, welche aus einem absolut intakten sozialen Umfeld kamen (gutes Elternhaus, guter Schulabschluss, Freunde, Vereine, guter Job usw.) und "abgerutscht" sind. Scheint also auch vor solchen Leuten nicht halt zu machen...

      Cheers!

      "A tail tailing a tail?! That's confusing!" *** Tota Matsuda
      Erstmal vorab
      ich habe die vorherigen posts nicht gelesen. Sorry falls ich was wiederhole.

      Computerspiel sucht...
      Ein schwieriges Thema, wie man schon aus den Mediean weis.
      Ich selbst wuerde mich schon als etwas extrem begeisteter Zocker ansehen.
      Allerdings ist die Frage wie man zu einem, quasie abhaengigen "Computer-Suchti" wird
      aus meiner Sicht wesentlich interresanter. Und ich meine nicht nur die Gemeinde der Gamer sonder
      auch die Computer und Internetsüchtigen im allgemeinen. Allerdings bezieht sich der Thread nur auf Spieler also...

      Ich würde sagen das wir Gamer teilweise soagr noch am besten
      mit allem zurechtkommen, denn wenn das Spiel aus ist und der letzte Endgegner im Staub liegt haben wir es hinter uns, jedenfalls
      ist das bei mir so. Wenn ich ein Spiel spiele dann ist das ganze für mich nur so lange interresant wie neuerungen auftauchen
      und ein gewisses Vorranschreiten gegeben ist. Daher war ich auch nie so ein Freund von MMORPGs... töte 20 Wölfe, weil...
      Vernichte 30 Goblins, da... dass hatte für mich nie so einen großen Anreiz dargestellt wie vergliechsweise Diablo II LoD wo man einer Story
      geliefert bekommt , welche mich doch sehr mitgerissen hat (damal anno domini^^). Aber btt.: Ich würde sagen abhaengig wird man erst wenn
      man selbst es zulaest. Wenn man sich sagt "ach komm die Quest mache ich noch" und daraus dann eine Stunde oder 2 werden...
      Nun, es gibt auch extrembeispiele in der Gamerzene, siehe die Amoklaeufe von Winnenden und Embsdetten ( tut mir leid falls ichs falsch geschrieben habe ).
      Aber ich glaube auch das beide Jungen die dafür verantwortlich waren, nicht unbedinngt Computerspiel abhaengig waren, aber ich schweife ab...

      Um auf die Liste zu sprechen zu komme, welche ich mir durchgelsen habe.
      Tut mir leid aber ich finde sie in einigen Punkten unsinnig.
      Zum Beispiel der verschobern Tagesrhytmus. Das ich bei mir schon seit laengren so, allerdings ist das durch meinen Ferienjob so... und davon werde ich nicht abhaengig^^
      Und ganz erhlich? Kontakt mit anderen Laendern und Kulturen? Bei Counter Strike tritt man villeicht auch in kontakt mit anderen Laendern aber man erfaehrt nicht viel und großartige gespraeche ueber Gott und die Welt kommen auch nicht zustande.

      Nun die Publisher und Programierer...
      Der Kunde verlangt es und darum wird es Produziert. So einfach ist. Natürlich kann man von machen von ihnen
      herrausgerachten Spiele süchtig werden. Allerdings liegt die Schuld da eher bei einem selbst, und seinem Umfeld als bei den Herstellern.
      Die Hersteller von Autos werden auch nicht belangt wenn jemand mit einem ihrer Autos ein Verkehrsunfall mit 5 toten hinbekommt... (bei dem Beispiel müsst ihr ein wenig umdenken)
      Aber man kann auch erwarten das sich die Herstteller mehr um ein solches Problem mehr kümmen. Bei der Anno-Reihe finde ich
      persönlich es sehr gut gelöst, da bei spielen eine Meldung auftaucht wie "OH! Schon 2 Studen... Wie waers mit einem Kaffee?". Und solche
      Meldungen kommen immer im regelmäßigen abstannt...

      ^^ Ihr merkt schon ich könnte da wohl ein paar Stunden drüber reden...
      aber ich glaube das würde den Rahmen von dem Thread spregen ;)

      Falls irgendwer mit mir mal darüber quasseln, streiten oder diskutieren will, immer gern.
      Auch wenn ihr eine andere Meinung haben solltet ;)

      So Far

      LG Alex


      Teilweise geklaut von Chaikeon

      Frauen ein Kompliment zu machen ist wie Topfschlagen in ne'm Mienenfeld ! :crazy:
      okay is schon recht interessant was ihr da alles geschrieben habt...

      Also vorn weg ich hab noch nie World of Warcraft oder Counter Strike gespielt... und ich kenne auch keinen der Süchtig ist

      ich finde manche Spiele einfach überflüssig... z. B. solche Ballerspiele indenen man i-welche leute abknallt man viel virtuelles Blut sieht... das treibt einen i-wie an ich meine vor allem bei den Jugendlichen von 10 bis ungefähr 13 oder wenn nich sogar früher... solche Spiele müssten eigentlich mehr bearbeite werden.. z.B. mein Bruder hat sich so ein Star wars spiel gekauft ich mein der Spielt jetzt net wie ein irrer da rum und man muss bei dem Spiel auch töten aber man sieht des net so wirklich da explodiert halt mal kurz das schiff und dann sind die Teile weg... man muss auch sehn mein Bro is 14... es is ja net so das man von jedem spiel süchtig wird aber wie schon von manchen gesagt die schuld liegt am meisten bei uns selbst... aber ich denke das man in der 3. oder 4. Klasse noch net unterscheiden kann was richtig und falsch is... und auch höher und manche spiele wie schon angedeutet steigern ja auch die Sprachkenntnisse und sonstiges.. Ich muss zugeben wenn ich ein neues spiel habe dann spiel ich mal ne mission und die dauert dann mal so ne Stunde... aber im grunde genommen kann ich aufhören wann ich will.. und ich finde für mich is des ne gute Einstellung...

      So des is meine Meinung =)
      Hmm...Als ich vor geraumer Zeit Modern Warfare 2 spielte, muss ich zugeben etwas süchtig gewessen zu sein.

      Wenn ich Missionen machte dann so ein zwei pro Tag (Wenn überhaubt)

      Aber sobald ich anfing das online zu spielen, überkam mich der drang es lange zu spielen.

      Mit den Freunden, Headset usw., manchmal gewann ich auch noch und so wird man leichter süchtig als wenn man ständig verliere.

      Aber das war auch nur ne Fasse und ich konnt ganz leicht aufhören.



      Ich gebe aber auch zu, wie schon so viele schrieben, Spiele in denen die Gewalt sehr hoch ist, sollten wirklich nicht von Kindern gespielt werden.

      Denn das diese sich auf die Entwicklung stark auswirken, kann man wohl kaum abstreiten.( dazu gesagt, gibt es noch viel schlimmeres als das, was in den Hintergrund geschoben wird)



      Spielesucht ist ein Zeichen, die Realität verdrängen zu wollen.

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    Online seit dem 30.10.2001